Girokonto im Vergleich - das muss beachtet werden
Ohne ein Girokonto ist es mündigen Bürgern in Deutschland im Grunde genommen nicht möglich eine eigene Existenz aufzubauen, da der komplette Zahlungsverkehr über Girokonten abgewickelt wird. Damit zählt das Girokonto zu den wichtigsten Kontoarten überhaupt. Aus diesem Grund hat der Zentrale Kreditausschuss (ZKA) Mitte der 1990er Jahr die Empfehlung ausgesprochen jedem mündigen Bürger in Deutschland die Eröffnung eines Girokontos zu ermöglichen, auch wenn der Antragsteller keine entsprechende Bonität vorweisen kann.
Die meisten Geldinstitute kommen dieser Empfehlung auch nach und bieten selbst bonitätsschwachen Antragsstellern zumindest eine Basisversion (ohne Disporahmen) an. Bonitätsstarke Antragssteller erhalten hingegen in der Regel automatisch einen Disporahmen eingerichtet. Je nach Wunsch und Grad der Bonität des Kontoinhabers kann der Rahmen einen Umfang von bis zum dreifachen des monatlichen Einkommens haben. Allerdings sollte die regelmäßige Ausreizung des Disporahmens nicht in Erwägung gezogen werden, da die Höhe des effektiven Jahreszinses meist mehr als 10 % beträgt. Aus diesem Grund sollte die Inanspruchnahme nur dann als eine adäquate Lösung angesehen werden, wenn es um die Überbrückung eines kurzfristigen Liquiditätsengpasses geht. Ansonsten bietet sich eher die Beantragung eines Ratenkredites an.
Mit der Führung eines Girokontos können je nach Anbieter verschiedene Kosten verbunden sein. Hierzu zählen in erster Linie Gebühren für die Kontoführung, die vor allem von Geldinstituten mit Filialpräsenz erhoben werden, um die Mehrkosten für den Betrieb des Filialnetzes gegenzufinanzieren. Da viele Menschen die Annehmlichkeiten, die mit dem Kontakt zum persönlichen Bankberater verbunden sind, zu schätzen wissen, hat sich in Deutschland der Trend zum kostenlosen Zweitkonto bei einer Direktbank etabliert. Die Kostenvorteile lassen sich hier bspw. bei einem Urlaub in einem Land außerhalb der Eurozone ausnutzen, indem für Transaktionen mit der Kreditkarte etwa am Geldautomaten deutlich weniger Gebühren zu entrichten sind.
Wer auf der Suche nach einem Erst- oder Zweitkonto ist sollte in jedem Fall zunächst einen intensiven Kontenvergleich durchführen, um den Anbieter ausfindig machen zu können, der das Girokonto mit dem für einen persönlich besten Preis-Leistungs-Verhältnis anbieten kann.
DAB-Girokonto: 50 Euro für jede Freundschaftswerbung
Wer Freunden oder Bekannten das DAB-Bank Girokonto oder das DAB-Bank Wertpapierdepot empfiehlt, wird dafür belohnt: Die DAB zahlt für jeden neu geworbenen Kunden eine attraktive Prämie. Dabei kann aus einem Prämienkatalog ausgewählt werden. Ein Trading-Guthaben in Höhe von 50 Euro steht ebenso zur Auswahl wie ein DAB-Sparplan mit 50 Euro Startguthaben. Sehr attraktiv ist auch die DAB-MasterCard-Geschenkkarte: Dabei handelt es sich um eine MasterCard mit 50 Euro Startguthaben, die an allen MasterCard-Akzeptanzstellen eingesetzt werden kann. Auf der Karte befinden sich 50 Euro Guthaben. Ist das Guthaben aufgebracht, verfällt die Karte automatisch.
Die MasterCard Geschenkkarte kann problemlos an Dritte übertragen werden. Das DAB-Girokonto ist bei Eröffnung bis zum 30.06. dauerhaft kostenfrei und erfordert keinen Mindestgehaltseingang. Es bietet eine EC-Karte inklusive Geldkartenchip, mit der kostenfreie Barverfügungen an bundesweit 7.000 Cash-Group-Automaten möglich sind. Zudem gehört der DAB-Dispokredit mit einem effektiven Jahreszins in Höhe von 6,95 Prozent p.a. zu den besten am Markt.
Trading: Kurzfristige Kursschwankungen ausnutzen
Privatanleger, die in Wertpapieren investieren, sollten am besten täglich einen Blick auf die Kurse an der Börse werfen, denn nur durch eine kontinuierliche Beobachtung der Entwicklungen auf dem Markt, lassen sich Gewinne erzielen. Der Handel mit Wertpapieren, Devisen und Rohstoffen an der Börse wird als Trading bezeichnet. Die Kurse der Güter richten sich nach Angebot und Nachfrage und sind deshalb erheblichen Schwankungen unterworfen. Nicht selten ändern sich Aktienkurse im Minutentakt. Da ist schnelles Handeln gefragt, um das Kapital erfolgreich zu traden.
Die für das Trading bedeutendsten Börsen befinden sich in New York, London, Tokyo, Frankfurt und Hongkong. Finanzkrisen schlagen sich in fallenden Aktienkursen nieder, andererseits sorgt eine sich regenerierende Wirtschaft für steigende Kurse.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten für das Trading. Die klassische Form des Börsenhandels ist der sogenannte „Parketthandel“ an den größeren Börsen. Hier kommen die Händler persönlich zusammen. Aber auch ein Online Trading Tool wird zunehmend beliebter. Der große Vorteil: Der Privatanleger hat jederzeit Zugriff auf sein Konto und kann die aktuellen Zahlen überblicken. Auf Kursschwankungen kann er bequem von zu Hause aus mit Käufen oder Verkäufen von Wertpapieren reagieren.
FMH: Weniger Kredite mit bonitätsabhängigen Zinsen
Die FMH Finanzberatung geht davon aus, dass wegen der neuen Richtlinien zu Verbraucherkrediten der Anteil von Angeboten mit bonitätsabhängiger Verzinsung zurückgehen wird. Banken dürfen ab dem 11.06. nur noch mit Zinssätzen werben, die auch zwei Drittel der Kreditnehmer tatsächlich erhalten. Bislang ist es bei vielen Instituten gängige Praxis, mit Lockzinsen zu werben, die jedoch nur für einen Bruchteil der Kundschaft tatsächlich erschwinglich sind. Ob Kredite dadurch insgesamt günstiger werden oder aber nicht, lässt sich nicht vorhersagen. Die Erfahrung zeigt, dass Banken Änderungen der gesetzlichen Bestimmungen häufig zu ihren Gunsten nutzen können. Derzeit kostet ein Ratenkredit mit 36 Monaten Laufzeit nach Angaben der FMH Finanzberatung im Durchschnitt 7,58 Prozent Zinsen im Jahr. Bei 48 Monaten fallen 7,59 Prozent Zinsen p.a. an und Kredite mit 60 Monaten Laufzeit kosten durchschnittlich 8,07 Prozent. Günstige Banken bieten jedoch Ratenkredite mit signifikant niedrigeren Zinsen. Zum 11.06. ändern sich nicht nur die Regeln für Zinswerbung: Auch im Hinblick auf die Vorfälligkeitsentschädigung bei vorzeitiger Rückzahlung und den Ausweis der Kosten für eine etwaige Restschuldversicherung stehen Neuerungen an.
Fonds über Fondsvermittler kaufen
Wem die zwei bis vier Prozent Verzinsung auf sein Kapital durch ein Bankkonto zu wenig sind, der kann sein Geld natürlich auch in einem Fond anlegen. Hierbei wird das Kapital von vielen in einem Topf geworfen um damit renditestarke Objekte zu finanzieren.
Je nach Auslegung des Fonds können dann Dividenden und Zinsen ausgeschüttet oder in das Anlagevermögen mit eingebunden werden. Das interessante an einem Fond ist, dass er relativ sicher ist, nicht so sicher wie das Bankkonto aber erheblich sicherer als Aktien. Der Fond wird in der Regel für mehrere renditestarke Anlagen verwendet, es gibt aber auch Fonds ohne Gewinnmaximierung wenn es um einen gewissen Verwendungszweck geht. Durch die Spaltung des Kapitals wird der Fond sicherer. Dadurch, dass man den Fond anteilig besitzt ist der Anleger vor der Insolvenz eines Fondvermittlers abgesichert.
Es werden so viele verschiedene Kapitalanlagen angeboten, dass man diese als Laie schon gar nicht mehr überblicken kann. Somit empfiehlt es sich die Fonds über Fondsvermittler zu kaufen. Ein Fondsvermittler hat bessere Einblicke in den Markt, da er sich damit beruflich beschäftigt. Er verfügt über Insiderwissen und kann die Rentabilität von Fonds besser abschätzen. Fonds über Fondsvermittler zu kaufen kann somit ein Vorteil sein. Ein Ausgabeaufschlag als Provision für die Vermittlung ist ohnehin meistens zu entrichten. Der Investor muss sich in die Anlage einkaufen. Ein guter Fondsvermittler möchte seine Anleger an sich binden und ist somit bemüht lukrative Fonds anzubieten. Zudem bietet er immer mehrere Fonds an.
Ein umweltbewusster Anleger kann nun in Ökostrom oder nachhaltige Forstwirtschaft investieren. Wem es nur um den Gewinn geht, der investiert in fossile Rohstoffgewinnung oder Industrieprojekte. Der Anleger kann dem Fondsvermittler erklären, wie er sein Geld anlegen möchte um somit mit seinem Geld Einfluss auf die Wirtschaft zu nehmen. Ein guter Fondsvermittler wird nun in der Regel eine interessante Anlageform präsentieren können.
Ratenkredite: Kündigung bald leichter und günstiger möglich
Bankkunden können Ratenkredite in Zukunft einfacher und kostengünstiger kündigen. Der Bundestag hat ein Gesetz verabschiedet, das die Kündigung eines Kredits durch den Darlehensnehmer ab dem ersten Tag nach der Auszahlung jederzeit ermöglicht. Dir Kündigung kann ganz oder teilweise erfolgen. Die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung, die die Bank in Rechnung stellen darf, ist ebenfalls geregelt: Beträgt die Restlaufzeit mehr als 12 Monate, dürfen die Institute ihren Kunden maximal 1,0 Prozent des angelösten Saldos in Rechnung stellen. Bei kürzeren Restlaufzeiten dürfen nicht mehr als 0,5 Prozent anfallen. Das neue Gesetz trägt einer EU-Verordnung Rechnung.
Es gilt für alle Darlehen, die nach dem 10.06. aufgenommen werden. Verbraucher können in Zukunft somit leichter in einen anderen Kredit umschulden, wenn das allgemeine Zinsniveau sinkt. Darüber hinaus kann besser auf zusätzliche Geldmittel reagiert werden, die unerwartet zur Verfügung stehen und für eine vorzeitige Rückzahlung eingesetzt werden können. Schon jetzt raten Finanzexperten und Verbraucherschützer dazu, Kredite nicht nur im Hinblick auf den Zinssatz, sondern auch unter dem Gesichtspunkt der Kosten bei einer vorzeitigen Kündigung zu vergleichen.
Forex
Täglich werden rund 3 Billionen Euro am Devisenmarkt umgesetzt – eine gigantische Summe. Lange Zeit war das Handeln mit Devisen nur den Profis vorbehalten. Laien hatten keine Möglichkeit, an diesem sehr lukrativen Geschäft teilzunehmen. Dies hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Der Handel mit Devisen wird auch mit Forex bezeichnet, wobei Forex für Foreign Exchange steht. Damit ist nichts anderes als der Marktplatz für den Handel von Devisen gemeint.
Mittlerweile können auch Laien über sogenannte Online Handelsfirmen und spezielle Forex Plattformen am diesem Markt teilnehmen. Sowie Dienstleister, die Forex Handelssignale bis hin zum automatisierten Handel anbieten. Man kann den Forex-Markt mit Sicherheit als den größten Finanzmarkt der Welt bezeichnen. Dort werden die großen Währungen wie US-Dollar, Euro, Yen, Britisches Pfund und Schweizer Franken gehandelt, weil diese Währungen zu den stärksten Wirtschaftsräumen zählen. Auf diesem Markt werden Währungen getauscht. Beispielsweise wird eine Summe in Yen gegen eine Summe in Euro gehandelt. Sehr beliebt und weit verbreitet ist das Handelspaar Euro gegen US-Dollar.
Der Handel findet nicht an einem bestimmten Börsenort statt, sondern über Finanzinstitute und ein Netz von Händlern. An diesem Markt wird fast rund um die Uhr gehandelt, lediglich am Wochenende legen die meisten Händler eine Pause ein. Aufgrund der Zeitverschiebung gibt es nur wenige Leerzeiten. Das Besondere an diesem Markt ist, dass mit relativ kleinen Summen sehr viel Geld verdient werden kann. Wer eine Einlage von 10.000 Euro vornimmt, kann ein Handelsvolumen von 1 Million Euro bewegen. Aus dieser Relation können enorme Gewinne, allerdings auch Verluste realisiert werden. Das macht das Ganze für Broker und Privatpersonen sehr interessant und spannend.
Darlehenrechner
Um Darlehen berechnen zu können, empfiehlt es sich einen Darlehensrechner in Anspruch zu nehmen. Der Darlehensrechner ist ein hilfreiches, und in erster Linie, kleines, und unkompliziertes Tool. Damit kann man in kurzer Zeit die gesamten Kosten eines Darlehens berechnen. Gerade im Bereich Baufinanzierung ist es gar nicht einfach günstige Darlehen zu erhalten, welche auch auf Dauer lukrativ bleiben. Aus diesem Grund ist es ratsam solch einen Kreditrechner einzusetzen, und Stolpersteine zu beseitigen. Darlehensrechner (auch als Kreditrechner bezeichnet) kann man bei seriösen Angeboten, gleich online, erhalten.
Es ist möglich aber auch spezielle Programme bzw. Vorlagen aus dem Internet herunterzuladen, oder zu kaufen. Häufig handelt es sich hier nur um niedrige Summen, und man spart einen großen Teil seines gesamten Bauzins, falls man gerade baut. Jedoch sollte man aber jedes Angebot einmal durchkalkulieren. Darlehensrechner helfen in diesem Fall nicht nur bei der Baufinanzierung, sondern sind auch ratsam, wenn es sich um Kleinkredite handelt.
Gerade bei einer langen Laufzeit besteht die Möglichkeit, dass man Kosten und Zinsen für ein Darlehen schnell aus den Augen verliert, insbesondere wenn man über keine finanziellen Kenntnisse verfügt. Aus diesem Grund ist es auf jeden Fall wichtig jedes einzelne Darlehen entsprechend mittels eines Darlehensrechners zu berechnen.
Man sollte allerdings berücksichtigen, dass mit einem solchen System nicht nur die Hypothekenzinsen oder die Raten berechnet werden können, sondern man erhält eine schnelle, und vollständige Aufschlüsselung der gesamten Kredit-Abwicklung, so kann man einzelne Kosten schnell ausfindig machen, und auf diese Weise ist es möglich in erster Linie die einmaligen Kosten für Abschlussgebühren, Kreditversicherung, etc., einfach und schnell zu vergleichen. Gerade diese Positionen sind sehr interessant, denn es gibt dort mit Sicherheit enorme Unterschiede zwischen den einzelnen Kreditinstituten. Durch einen Darlehensrechner erhalten selbst Laien einen schnellen Durchblick, darüber hinaus bewahrt er vor Fehlentscheidungen, die man nachträglich zu finanziellen Schwierigkeiten führen könnten.
Darlehensarten
Zu den gewöhnlichsten Darlehensarten gehören: Annuitätendarlehen, bei denen die Rückzahlung in konstanten Raten erfolgt; Forward-Darlehen, die eigentlich ein Finanzierungsangebot von Banken sind; Bankvorausdarlehen, über die ein Bausparvertrag vorfinanziert werden kann; Darlehen mit variablen Zinsen – hierbei kann man alternativ zum Annuitätendarlehen auch einen variablen Zinssatz vereinbaren; Bauspardarlehen, welches mit einem bei Abschluss des Bausparvertrages vereinbarten Zinssatz versehen ist; Cap-Darlehen, bei dem es um ein Annuitätendarlehen mit variablem Zinssatz geht; KfW-Darlehen, bei denen Immobilienerwerber von der Kreditanstalt für Wiederaufbau mit teilweise sehr vorteilhaften Zinssatzen gefördert werden; WFA-Darlehen (Länderförderdarlehen), die spezielle Angebote der Bundesländer sind, mit sehr günstigen Konditionen; Tilgungsdarlehen, Fondsdarlehen, Festdarlehen, Versicherungsdarlehen, Tilgungsaussetzungsdarlehen.
Bank of Scotland senkt Tagesgeld-Zinsen
Die Bank of Scotland hat mit Wirkung zum 02.02. die Zinsen ihres Tagesgeldkontos leicht von 2,3 auf fortan 2,1 Prozent im Jahr gesenkt. Der Zinssatz gilt ab dem ersten Euro und die Kontoführung bleibt kostenfrei. Wie bei Tagesgeldkonten üblich sind sämtliche Guthaben jederzeit und in vollem Umfang verfügbar. Die Bank of Scotland garantiert, dass die Guthaben auf dem Konto stets mit einem Zinssatz über dem EZB-Leitzins verzinst werden.
Neukunden, die bis zum 15.02. ein Konto eröffnen, erhalten 20 Euro Startguthaben geschenkt, wenn bis zum 15.03. Geld auf das Konto überwiesen wird. Die Bank of Scotland agiert auf dem deutschen Markt als Zweigniederlassung ihrer britischen Muttergesellschaft. Deshalb ist das Institut nicht dem deutschen Einlagensicherungsfonds angeschlossen. Die Einlagensicherung erfolgt über das Vereinigte Königreich und schützt die Gelder der Kunden bis zu 50.000 Pfund pro Person. Das Tagesgeldangebot der Bank of Scotland zählt seit geraumer Zeit den besten auf dem deutschen Markt.
Umschuldung - Was beachten?
Eine Umschuldung kann in vielen Fällen sinnvoll sein, ist aber nicht immer die günstigste Lösung, da die Kündigung eines vorhandenen Kredites mit Kosten verbunden ist. Von Banken wird eine so genannte Vorfälligkeitsentschädigung berechnet, sollte der Kunde den bestehenden Kredit vorzeitig kündigen und vollständig zurückzahlen. Die Geldinstitute holen sich auf diese Weise wenigstens einen Teil der Zinsen wieder. Die Höhe dieser Gebühr sollte mit dem Berater geklärt werden.
Wenn man diesen Betrag nicht kennt, kann die Umschuldung unbekannten Ausgang haben. Die Ablösung eines Kredits ist dann lohnenswert, falls die Zinsersparnis mittels des günstigeren Kredits höher ausfällt als die Kosten für die Kreditumschuldung. Das ist umso mehr gültig, wenn es sich um eine drohende Überschuldung handelt. Diese Situation kommt in der Regel dann vor, falls man die Übersicht über die Verpflichtungen verloren hat.
Mit einer Umschuldung kann man die Forderungen in einem einzelnen Kredit und auf diese Weise in nur einer monatlichen Rate zusammenfassen. Eine Umschuldung ist zum Beispiel empfehlenswert immer dann, wenn der Dispositionskredit schon längere Zeit beansprucht wird. Die Zinsen für den Dispo sind erheblich höher als eines herkömmlichen Kredites. Die Bank stellt dabei keine zusätzlichen Gebühren in Rechnung, deshalb ist das Sparpotenzial beträchtlich. In dieser Hinsicht ist der Hinweis von Verbraucherschützern eindeutig: Ablösung des Dispositionskredites und Umschuldung mit einem Ratenkredit. Bei einer Umschuldung gibt es einige Punkte, die auf jeden Fall beachtet werden sollten:
a. Nebenkosten
Nur, da der neue Kredit vermeintlich einen halben bzw. einen ganzen Prozentpunkt vorteilhafter ist, bedeutet das noch nicht unbedingt, dass eine Umschuldung auch lukrativ ist. Zunächst sollte man den alten Kreditvertrag genau überprüfen. Ist eine Vorfälligkeitsentschädigung vorhanden? Sie hängt in diesem Fall von der Restlaufzeit ab. Bei einer vorzeitigen Ablösung können auch andere Gebühren vorkommen. Diese werden nun für den bisherigen Kredit bzw. die bisherigen Kredite ausgerechnet und sich als Minusbetrag notiert.
b. Den richtigen Kreditvergleich durchführen:
Im zweiten Schritt sollte man dann nach dem günstigsten Kredit suchen. Bei welchem Anbieter dieser für den individuellen Fall zu finden ist, kann ziemlich verschieden sein. In der Regel ist es aber ratsam, sich dafür zuerst bei dem günstigsten Kreditanbieter zu interessieren. Im Online-Verfahren ist es möglich, sein persönliches Angebot mit den Konditionen für den neuen Kredit zu erstellen. Hier ist es sehr wichtig, ein ausführliches Vergleichen zu machen.