Kredit im Vergleich

Wer als Privatperson einen Kredit aufnehmen möchte steht vor dem Problem eines schier unendlich großen Angebots, aus dem es den Kredit auszumachen gilt, der für einen persönlich die besten Konditionen zu bieten hat. Denn bei einem entsprechenden Kreditvolumen kann schon eine vergleichsweise gering erscheinende Zinsdifferenz von wenigen Basispunkten in der Summe einen drei- bis vierstelligen Eurobetrag an Ersparnis bringen. Aus genau diesem Grund sollten angehende Kreditnehmer immer zunächst einen entsprechenden Kreditvergleich durchführen.

Die breite Angebotspalette ist das Ergebnis einer seit Jahren stetig steigenden Nachfrage nach Krediten, vor allem nach Ratenkrediten, die Dank einer vergleichsweise lockeren Vergabepolitik von Seiten der Banken und Sparkassen in den vergangen Jahren auch zunehmend bedient worden ist. Ein historisch günstiges Zinsumfeld hat ebenfalls seinen Beitrag zu dieser Entwicklung geleistet.

Um nun aus diesem breiten Angebot das passende finden zu können, bedarf es zunächst der Schaffung eines gewissen Überblicks über die derzeit günstigsten Anbieter von Krediten und ihren jeweiligen Angeboten. Hier erweisen sich die zahlreichen Vergleichsportale, die von Verbrauchern kostenlos und zudem auch unverbindlich im Internet genutzt werden können, als nützliche Helfer. Seit in Kraft treten der neuen Verbraucherkreditrichtlinie hat die Bedeutung bzw. die Validität der Ergebnisse von Kreditvergleichen deutlich zugenommen. Denn nun sind die Kreditinstitute dazu verpflichtet den Zinssatz anzugeben, den 2/3 der Kreditnehmer maximal zu zahlen haben. Verfügt der Antragsteller über eine Bonität, die maximal 2/3 der Kreditnehmer aufzuweisen haben, liefert das Ergebnis eines per Vergleichsportal durchgeführten Kreditvergleichs ein der Realität entsprechendes Resultat.

Obwohl die Ergebnisse eines Vergleichsportals vergleichsweise solide sind, sollten sich angehende Kreditnehmer an Hand der Ergebnisliste dennoch verschiedene Angebote verbindlich geben lassen, um so dann schlussendlich auf verbindlicher Basis den Kredit mit den für einen persönlich besten Konditionen ausmachen zu können. Wer seinen Kredit bei seiner Hausbank aufnehmen möchte tut auch hier gut daran alternative Angebote einzuholen, um die eigene Verhandlungsposition zu stärken.

Festgeld im Vergleich

Festgeld zählt vor allem in wirtschaftlich unsicheren Zeiten zu den beliebtesten Anlageprodukten überhaupt, da es aufgrund seiner Charakteristika dem dann vorherrschenden konservativen Risikoprofil der privaten, aber auch der institutionellen Anleger am besten entgegenkommt. Doch bevor die Charakteristika näher beschrieben werden, zunächst ein kurzer Überblick über die Funktionsweise von Fest- bzw. Termingeld. Bei einer Anlage in Termingeld wird ein bestimmter Anlagebetrag für einen bestimmten Zeitraum zu einem bestimmten Zinssatz angelegt.

Die beschriebene Funktionsweise impliziert gleich mehrere Charakteristika von Termingeld wie bspw. den Anlagebetrag. Der Großteil der Banken und Sparkassen versieht ihr Festgeldkonto mit einem Mindestanlagebetrag von 5.000 Euro oder gar 10.000 Euro. Damit fällt Festgeld als alternative Anlageklasse für viele Kleinanleger im vornherein weg, da die Anleger während der Laufzeit nicht auf die Termingeldeinlage zugreifen können und Termingeld somit ausschließlich eine Anlagemöglichkeit für überschüssige Liquidität darstellt.

Die Laufzeit von Termingeld muss per Definition mindestens 30 Tage betragen. Eine maximale Laufzeit wird für Termingeld nicht explizit definiert, aber im Schnitt beträgt diese je nach Anbieter 2, 4 oder in seltenen Fällen auch bis zu 10 Jahre.

Ein weiteres Charakteristikum liegt in der über die Laufzeit fixen Höhe der Habenzinsen. Daraus ergibt sich auch eine Handlungsempfehlung: Befindet sich das allgemeine Zinsniveau am Beginn eines Zinssenkungszyklus sollte die Laufzeit möglichst lang gewählt werden, um die hohen Zinsen so sichern zu können. Befindet sich das allgemeine Zinsniveau jedoch am Anfang eines Zinserhöhungszyklus sollte die Laufzeit möglichst kurz gewählt werden, um so an den in Zukunft ansteigenden Zinsen partizipieren zu können und nicht die niedrigen Zinsen unnötig lange zu konservieren. Da die Zinsen prinzipiell von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich hoch ausfallen, stellt dieses Charakteristikum den Hauptgrund dafür da, dass angehende Anleger von Festgeld zunächst einen entsprechenden Vergleich durchführen, um so den Anbieter mit den höchsten Zinsen ausfindig machen zu können. Hierbei sollten aber nur die Anbieter Berücksichtigung finden, die neben dem staatlichen Einlagensicherungsfonds zusätzlich mindestens einem privaten Einlagensicherungsfonds angeschlossen sind.

Tagesgeld im Vergleich

Tagesgeldkonten werden von fast allen Filialbanken und Direktbanken in Deutschland angeboten. Bei der hohen Anzahl der Institute hier zu Lande ist das Angebot an verfügbaren Tagesgeldkonten für Verbraucher kaum zu überblicken. Ohne einen Vergleich läuft man hier schnell Gefahr, Geld in ein Tagesgeldkonto zu investieren, dass nur eine mittelmäßige Rendite erwirtschaftet. Auf einen tagesgeldvergleich sollte man demnach vor dem Abschluss eines Tagesgeldkontos auf keinen Fall verzichten.

Beim vergleichen selbst gibt es allerdings auch einiges zu beachten. So reicht es mittlerweile in der Regel nicht mehr aus, einfach nur die von den Banken angebotenen Guthabenzinsen miteinander zu vergleichen. Das Preis- und Leistungsverhältnis von Tagesgeldkonten wird nämlich vermehrt von weiteren wichtigen Faktoren beeinflusst. In diesem Zusammenhang ist beispielweise die Häufigkeit der Zinsgutschriften pro Jahr ein wichtiger Aspekt. Während einige Banken beispielsweise nur einmal jährlich die Zinsen gutschreiben, gibt es bei anderen Instituten eine quartalsweise oder sogar monatliche Zinsgutschrift.

Darüber hinaus sollten unbedingt auch weitere Faktoren berücksichtigt werden, die im Allgemeinen zu einer Beeinflussung der Gesamtrendite führen. So sollten unbedingt eventuelle Kontoführungsgebühren, wie auch anfallenden Portokosten bedacht werden, die vor allem bei kleinen Anlagebeträgen schnell eine deutliche Beeinträchtigung der Rendite bewirken können.

Auch die Einlagensicherheit spielt beim Vergleichen von Tagesgeldkonten eine wichtige Rolle. Zwar gibt es inzwischen innerhalb der EU Mindeststandards im Hinblick auf die staatliche Einlagensicherung in den einzelnen Ländern, dennoch gibt es hier einige Unterschiede unter den einzelnen Ländern. So ist die staatliche Einlagensicherung in Deutschland mit 100.000 Euro pro Person und Bank immerhin doppelt so hoch, wie der von der EU vorgesehene Mindeststandard. Auch institutsspezifische Abweichungen sind nicht ungewöhnlich. Zwar gilt die staatliche Einlagensicherung grundsätzlich für jedes Institut mit Sitz im jeweiligen Staat, allerdings sind einige Banken auch privaten Einlagensicherungssystemen angeschlossen, sodass in vielen Fällen Einlagen in Millionenhöhe abgesichert sind. Ein wichtiger Aspekt, vor allem bei der Anlage entsprechender Beträge, die über die Haftungssumme des staatlichen Einlagensicherungsfonds hinaus gehen.

Kleinkredit im Vergleich

Die sogenannten Kleinkredite, also Kredite, die bereits ab einem Kreditbetrag von 500 Euro vergeben werden können, sind in Deutschland immer beliebter. Egal ob zur Ablösung bestehender Verbindlichkeiten oder zur Finanzierung von Anschaffungen. Die Einsatzmöglichkeiten von Kleinkrediten sind vielfältig. Bezogen auf die verfügbaren Laufzeiten gibt es jedoch oft genauso erhebliche Unterschiede, wie beispielsweise auch bei den Kreditkonditionen. Während einige Anbieter Kleinkredite zu besonders niedrigen Zinsen anbieten, lohnt sich die Kreditaufnahme bei anderen Anbietern aufgrund hoher Zinsen kaum.

Kleinkredite richtig vergleichen

Auch wenn es bei Kleinkrediten meist nicht um sonderlich viel Geld geht, machen sich auch hier geringe Unterschiede bei den Angebotskonditionen auf lange Sich deutlich bemerkbar. Beim Vergleichen gibt es daher einiges zu beachten. So sollte man sich bei der Bewertung von Kleinkrediten nicht nur auf die nominellen Zinsen konzentrieren, sondern besser den Effektivzinssatz für Vergleiche heranziehen. Dieser enthält bereits die beim Abschluss anfallenden Gebühren und bietet damit deutlich transparentere Vergleichsmöglichkeiten.

Rahmenkonditionen sind nicht alles

Neben den Zinsen und den anfallenden Gebühren sollte man beim vergleichen von Kleinkrediten auch andere Faktoren berücksichtigen. So sollte man beispielsweise darauf achten, dass die im Vergleich berücksichtigten Angebote auch den individuellen Anforderungen gerecht werden können. Denn oft unterscheiden sich Kleinkredite auch in Punkto Laufzeit oder was die verfügbaren Kreditbeträge betrifft. Gerade diese Aspekte sind aber in der Regel besonders wichtig, wenn es um die Wahl des passenden Kreditangebotes geht. Auch die Möglichkeiten eventueller Kreditaufstockungen während der Kreditlaufzeit, die Möglichkeit Ratenaussetzungen vorzunehmen oder die Möglichkeit Sondertilgungen vornehmen zu können, sind in der Regel wichtig, wenn es darum geht, verschiedene Kleinkredite zu vergleichen und hinsichtlich des Preis- und Leistungsverhältnisses eine Wertung vorzunehmen.

Sofortkredite im Vergleich

Sofortkredite zählen sicherlich ohne Frage zu den Krediten, die in Deutschland am öftesten nachgefragt werden. Zahlreiche Banken bieten ihren Kunden auch entsprechende Kreditangebote an, sodass man als Kreditinteressent gute Auswahlmöglichkeiten hat, allerdings auch unbedingt auf einen Kreditvergleich angewiesen ist, um von vernünftigen Konditionen profitieren zu können. Beim Sofortkredit Vergleich selbst gibt es einiges zu beachten. Denn längst reicht das Vergleichen der nominellen Zinsen nicht mehr aus, um zu beurteilen, ob ein Angebot preiswert ist oder nicht.

Wichtige Aspekte beim vergleichen von Sofortkrediten

Wer Sofortkredite miteinander vergleichen will, sollte sic h hierbei unbedingt auf die relevanten Vergleichsgrößen konzentrieren, die das Preis- und Leistungsverhältnis von Sofortkrediten maßgeblich und überwiegend beeinflussen. In diesem Kontext sind neben den nominellen Zinsen natürlich auch die anfallenden Bearbeitungsgebühren von großer Bedeutung. Diese werden zusammen mit den nominellen Zinsen im sogenannten Effektivzinssatz zusammengefasst. Insofern bietet der Effektivzinssatz schon eine wesentlich bessere Vergleichsbasis.

Konditionen unterscheiden sich oft stark

Aber auch abseits von harten Fakten, wie den Effektivzinsen, gibt es einiges zu beachten, wenn man Sofortkredite vernünftig vergleichen will. Große Bedeutung kommt beispielsweise auch der vertraglichen Ausgestaltung zu. Hier sind für Kreditinteressenten vor allem Fragestellungen wie die Möglichkeit kostenloser Sondertilgungen oder die Möglichkeit der Kreditaufstockung im Nachhinein von Bedeutung. Natürlich unterscheiden sich viele Sofortkredite auch bezogen auf die Dauer der Abwicklung, bzw. was die Auszahlungsdauer betrifft. Da Kreditinteressenten in der Regel bei Sofortkrediten einen besonders hohen Wert auf eine rasche Auszahlung legen, sollte dieser Punkt keinesfalls vernachlässigt werden.

Passt der Kredit überhaupt zum Kreditnehmer?

Eine wichtige Fragestellung im Zusammenhang mit der Beantragung von Sofortkrediten ist auch die nach der bedarfsgerechten Nutzbarkeit. Insbesondere bezogen auf verfügbare Kreditbeträge und mögliche Laufzeiten können sich Sofortkredite stark voneinander unterscheiden.

Kredit ohne Schufa

Der Kredit ohne Schufa ist für viele Kreditinteressenten eine gute Alternative zu normalen Bankkrediten, welche inzwischen immer öfter wegen negativer Schufaeintragungen und aufgrund anderer Gegebenheiten abgelehnt werden. Für die betroffenen Kreditinteressenten ist der Kredit ohne Schufa oftmals sogar die einzige Möglichkeit, überhaupt einen geeigneten Kredit zu bekommen. Zwar ist die Anzahl der in Deutschland verfügbaren Kreditangebote im Bereich der schufafreien Kredite eher gering, allerdings sollte man trotzdem unbedingt einen Vergleich der verschiedenen Angebote vornehmen, um von günstigen Konditionen profitieren zu können.

Viele unseriöse Angebote

Beim Vergleichen von Krediten ohne Schufa gibt es einiges zu beachten. Denn vor dem Hintergrund, dass gerade auch viele schufafreie Kredite von unseriösen Anbietern angeboten werden, lauern hier einige Stolperfallen, die man als Kreditinteressent unbedingt umgehen sollte. So verlangen beispielsweise viele unseriöse Kreditanbieter hohe Vorabgebühren für Kreditanfragen. Diese werden oft auch dann fällig, wenn eigentlich gar kein Kredit zu Stande kommt.

Massive Unterschiede

Aber auch bei den seriösen Anbietern ist ein Vergleich in der Regel sehr sinnvoll. Oft unterscheiden sich die Darlehenszinsen, zu denen schufafreie Kredite angeboten werden, nämlich ganz erheblich. Aber auch bezüglich der Bearbeitungsgebühren besteht ein erheblicher Vergleichsbedarf. In diesem Zusammenhang sind die Effektivzinsen ein entscheidendes Vergleichskriterium, da diese neben den nominellen Zinsen auch schon alle Gebühren beinhalten, die mit dem Abschluss in Verbindung stehen.

Kreditvergleich im Internet erleichtert die Auswahl

Als besonders sinnvoll kann sich auch die Nutzung eines Kreditvergleichs im Internet erweisen. Hier bieten sich standardisierte Vergleichsmöglichkeiten, die alle relevanten Angebote einbeziehen. So muss man als Kreditinteressent nicht selbst ermitteln, welche Anbieter einen Kredit ohne Schufa anbieten und kann innerhalb weniger Augenblicke und ohne großen Aufwand das passendste Angebot auswählen. So lässt sich bei der Kreditaufnahme besonders schnell und einfach Geld sparen.

Sparbriefe im Vergleich

Sparbriefe werden von Kreditinstituten als nicht börsenhandelsfähige Namensschuldverschreibungen herausgegeben. Ihr Erwerb ist kostenfrei. Man kann sich darüber eine Urkunde ausstellen lassen. Sparbriefe haben einen vorher festgelegten Zinssatz und eine feste Laufzeit. Diese kann zwischen ein und zehn Jahren variieren. Im Normalfall ist es nicht möglich, einen Sparbrief vorzeitig aufzulösen. Das Kapital ist also langfristig mit einem bestimmten Zinssatz gebunden. Der Sparbrief wird zur Besicherung von Krediten akzeptiert, er ist zu 100 Prozent beleihbar.Die Sicherheit ist das wichtigste Kriterium bei der Beurteilung von Sparbriefen.

Unterscheidung nach Einlagensicherheit:

Sparbriefe ohne Nachrangabrede sind erstrangige Bankeinlagen. Das heißt, sie sind mit der gesetzlichen Einlagensicherung geschützt. Diese beträgt 50.000 Euro, ab 2011 100.000 Euro und greift bei Insolvenz der emittierenden Bank. Für darüber hinaus gehende Beträge gilt die institutsspezifische freiwillige Einlagensicherung.
Sparbriefe mit Nachrangabrede sind nicht von der Einlagensicherung gedeckt. Bei einer Pleite der herausgebenden Bank werden die Anleger zweitrangig behandelt. Das bedeutet, dass zunächst die Ansprüche der erstrangigen Gläubiger befriedigt werden und die Sparbriefanleger darauf hoffen müssen, dass aus der Konkursmasse für sie überhaupt etwas übrig bleibt.
Diese Unterscheidung kann man nicht allein aus dem Namen des Sparbriefes erkennen. Der Zusatz der Nachrangabrede sollte nicht nur ganz hinten im Kleingedruckten der Bedingungen versteckt sein.

Die Verzinsung der Sparbriefe richtet sich nach Emittentenrisiko, allgemeinem Zinsniveau und Laufzeit. Je höher beziehungsweise länger diese sind, desto höher die Zinsen des Sparbriefes. Unterscheidung nach Zinsrechnung:

Kreditkarte im Vergleich

Kreditkarten werden bei den Bundesbürgern immer beliebter. Kaum ein Bankkunde kann und will heute noch auf eine eigene Kreditkarte verzichten. Vor allem wegen der zahlreichen Einsatzmöglichkeiten der Kreditkarte, die im Vergleich zu ec Karten zu deutlich höherer Flexibilität führen, sprechen dafür, eine eigene Kreditkarte zu besitzen. Immer öfter ist man als Bankkunde aber auch schlicht auf eine Kreditkarte angewiesen. Beim Bezahlen im Internet kommt man heut zu Tage beispielweise kaum noch ohne eine eigene Kreditkarte aus. Aber auch bei Zahlungsvorgängen im stationären Einzelhandel ist die die Kreditkarte mittlerweile immer wichtiger. In vielen Fällen lassen sich ohne Kreditkarten noch nicht einmal Mietwagen buchen.

Bei der Auswahl der passenden Kreditkarte gibt es aber in jedem Falle einiges zu beachten, denn die Unterschiede zwischen den einzelnen Kreditkartenangeboten sind teilweise ganz erheblich und gehen deutlich über bloße Preisunterschiede hinaus. Deswegen ist es auch besonders wichtig, bei der Auswahl der passenden Kreditkarte nicht nur auf die anfallenden Kosten zu achten, sondern auch die Leistungen zu berücksichtigen, die einem die gewünschte Kreditkarte bieten kann. Dennoch ist der jährliche Grundpreis natürlich wichtig. Immerhin gibt es sowohl kostenlose Kreditkarten, als auch Karten, die schnell einige hundert Euro im Jahr kosten können.

Große Unterschiede lassen sich für gewöhnlich auch bei den enthaltenen Leistungen feststellen. Während einige Anbieter die Kreditkarte beispielsweise mit der Möglichkeit kostenloser Bargeldabhebungen aufwerten, punkten andere Anbieter mit hohen Guthabenzinsen auf positive Kreditkartensalden bei den Kunden. Auch bezüglich der Abrechnungsperioden gibt es starke Abweichungen. Während die meisten Anbieter einmal monatlich abrechnen, gibt es durchaus auch Karten, die täglich oder in dreimonatigen Intervallen abgerechnet werden.

Ein oft vernachlässigtes Vergleichskriterium bei der Auswahl der passenden Kreditkarte sind die Sollzinsen, die Nutzung des Kreditrahmens über den Abrechnungstag hinaus anfallen. Diese können sich je nach Anbieter leicht um mehrere Prozentpunkte unterscheiden, was ein Vergleichen vor allem für Kreditkarteninteressenten wichtig macht, die von Zeit zur Zeit den Kreditrahmen beanspruchen wollen.

Girokonto im Vergleich - das muss beachtet werden

Ohne ein Girokonto ist es mündigen Bürgern in Deutschland im Grunde genommen nicht möglich eine eigene Existenz aufzubauen, da der komplette Zahlungsverkehr über Girokonten abgewickelt wird. Damit zählt das Girokonto zu den wichtigsten Kontoarten überhaupt. Aus diesem Grund hat der Zentrale Kreditausschuss (ZKA) Mitte der 1990er Jahr die Empfehlung ausgesprochen jedem mündigen Bürger in Deutschland die Eröffnung eines Girokontos zu ermöglichen, auch wenn der Antragsteller keine entsprechende Bonität vorweisen kann.

Die meisten Geldinstitute kommen dieser Empfehlung auch nach und bieten selbst bonitätsschwachen Antragsstellern zumindest eine Basisversion (ohne Disporahmen) an. Bonitätsstarke Antragssteller erhalten hingegen in der Regel automatisch einen Disporahmen eingerichtet. Je nach Wunsch und Grad der Bonität des Kontoinhabers kann der Rahmen einen Umfang von bis zum dreifachen des monatlichen Einkommens haben. Allerdings sollte die regelmäßige Ausreizung des Disporahmens nicht in Erwägung gezogen werden, da die Höhe des effektiven Jahreszinses meist mehr als 10 % beträgt. Aus diesem Grund sollte die Inanspruchnahme nur dann als eine adäquate Lösung angesehen werden, wenn es um die Überbrückung eines kurzfristigen Liquiditätsengpasses geht. Ansonsten bietet sich eher die Beantragung eines Ratenkredites an.

Mit der Führung eines Girokontos können je nach Anbieter verschiedene Kosten verbunden sein. Hierzu zählen in erster Linie Gebühren für die Kontoführung, die vor allem von Geldinstituten mit Filialpräsenz erhoben werden, um die Mehrkosten für den Betrieb des Filialnetzes gegenzufinanzieren. Da viele Menschen die Annehmlichkeiten, die mit dem Kontakt zum persönlichen Bankberater verbunden sind, zu schätzen wissen, hat sich in Deutschland der Trend zum kostenlosen Zweitkonto bei einer Direktbank etabliert. Die Kostenvorteile lassen sich hier bspw. bei einem Urlaub in einem Land außerhalb der Eurozone ausnutzen, indem für Transaktionen mit der Kreditkarte etwa am Geldautomaten deutlich weniger Gebühren zu entrichten sind.

Wer auf der Suche nach einem Erst- oder Zweitkonto ist sollte in jedem Fall zunächst einen intensiven Kontenvergleich durchführen, um den Anbieter ausfindig machen zu können, der das Girokonto mit dem für einen persönlich besten Preis-Leistungs-Verhältnis anbieten kann.